
Hast du schon einmal ein beleuchtetes Notausgangsschild im dichten Rauch gesehen? Nein? – Das freut uns! Denn wenn du jemals in eine solche Notsituation geraten solltest, setzen wir alles daran, dich sicher zu retten. Damit das im Ernstfall funktioniert, üben wir regelmäßig – und manchmal auch ganz besonders intensiv.
So zum Beispiel beim ersten „PAmstag“ der Feuerwehr Hohnstorf. Der Name ist Programm: Ein Übungsdienst an einem Samstag, der sich vollständig dem Thema Pressluftatmer (PA) widmet. Der Pressluftatmer ist das wichtigste umluftunabhängige Atemschutzgerät der Feuerwehr und ermöglicht unseren Einsatzkräften das sichere Arbeiten in verrauchten oder mit Schadstoffen belasteten Bereichen.
Nach einem gemeinsamen Frühstück startete der Ausbildungstag mit zwei theoretischen und zwei praktischen Ausbildungseinheiten. Auf dem Programm standen unter anderem der Einsatz der Wärmebildkamera sowie besondere Herausforderungen beim Atemschutzeinsatz auf dem Wasser. Anschließend wurden das Schlauchmanagement und eine realitätsnahe Einsatzübung in der Grundschule Hohnstorf trainiert.
Dank künstlichem Übungsnebel herrschten nahezu echte Einsatzbedingungen. Die Brandmeldeanlage löste ordnungsgemäß aus und die eingesetzten Atemschutztrupps konnten die Menschenrettung unter realistischen Bedingungen durchführen. Solche Szenarien sind von unschätzbarem Wert, um Abläufe zu festigen und im Ernstfall schnell und sicher handeln zu können.
Ein herzlicher Dank gilt Herrn Diederichs, der die Nutzung der Räumlichkeiten ermöglichte und die Brandmeldeanlage nach der Übung schnell und unkompliziert zurücksetzte. So konnte die Ausbildung reibungslos durchgeführt werden.
Der erste Hohnstorfer „PAmstag“ war ein voller Erfolg – und sicherlich nicht der letzte. Denn jede Übungsstunde trägt dazu bei, im Ernstfall Leben zu retten.



